Dürr Dental
Die Ausgangssituation
Wie kann man Interessenten und Kunden ein Produkt präsentieren, das man nicht als Original in großen Mengen als Muster ausgeben kann und das trotzdem dem Original möglichst nahe kommt? Zudem soll der Kunde mit Kontaktdaten und Produktinformationen versorgt werden.



Schon in den vergangenen Jahren realisierte Robos immer wieder Etiketten und Projekte mit Künstlern, wie zum Beispiel der Kalligrafin Sigrid Artmann, und im Jahr 2019 sollte eine Serie von unterschiedlichen Etikettenbögen zusammen mit Studenten entstehen. Die Zusammenarbeit begann Anfang April 2019 mit einer Idee von Lasse Langner, ehemaliger Werkstudent bei Robos im Marketing und mittlerweile freier Mitarbeiter und zudem Student der Akademie.
Wenige Vorgaben – maximale Freiheit
In Absprache mit den Studenten einigte man sich auf ein Etikettenformat und die Künstler konnten mit ihren ganz eigenen und nach ihren Vorstellungen gestalteten Etiketten beginnen. Unter dem Motto „Was ich der Welt zu kleben habe!“ wurde als Format ein DIN A5 großer Bogen mit neun verschieden großen Etiketten gestaltet. Es entstanden 14 individuelle Entwürfe unterschiedlichster Anmutung. Die Etiketten wurden schlussendlich auf der HP Indigo im Digitaldruck gedruckt und anschließend mit einem matten Laminat überzogen wurden.
Eine Win-Win-Situation
Mit großer Vorfreude erwarteten die Studenten ihre eigenen Etikettenbögen, die dann zu kleinen Sammlungen gebündelt und an interessierte Besucher am Ausstellungswochenende verteilt wurden. Durch diese Aktion hatten die Studenten die Möglichkeit sich mit dem Thema Etikettengestaltung auseinanderzusetzen, wo Informationen und Gestaltung nur auf begrenzter Fläche dargestellt werden können und die Etiketten zugleich die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich ziehen sollen.
Neue Wege gehen
Robos hatte durch diese Kooperation die Möglichkeit, sich bei einem kunstinteressierten Publikum bekannt zu machen und Interesse für das Thema Kennzeichnung zu wecken. Als Dankeschön für das Engagement von Robos entstanden zudem vier einzigartige Collagen aus den gedruckten Etiketten, die Simon Reuter, geschäftsführender Gesellschafter der Etikettendruckerei, durch die Studenten überreicht wurden. Die Kunstwerke können nun in den Räumen von Robos betrachtet werden. Für beide Seiten stellte dieses Projekt im Rückblick einen großen Erfolg dar und lässt auf eine weitere Kooperation in der Zukunft hoffen.