Zugfestigkeit

Eigenschaft eines Materials, der Zugkraft standzuhalten. Sie wird mit der Kraft angegeben, die parallel zur Ebene des Materials aufgewendet werden muss, bis es unter definierten Bedingungen zu dessen Bruch führt. Als Formelzeichen der Zugfestigkeit ist Rm fest gelegt. Die Dimension der Zugfestigkeit ist Kraft pro Fläche. Als Maßeinheiten werden häufig N/mm² oder MPa (Megapascal) verwendet. … Weiterlesen

Zurichtung

Feinabstimmung der Druckkraft im Buchdruck, indem nichtausdruckende Teile der Druckform im Aufzug des Gegendruckzylinders mit Papier hinterlegt werden.

Zusammentragen

Begriff aus der Buchbinderei und bezeichnet das Sortieren und Stapeln der einzelnen gefalzten Druckbogen eines Buches oder einer mehrlagigen Broschüre in der richtigen Reihenfolge vor dem Binden. Für diese Aufgabe werden spezielle Zusammentragmaschinen eingesetzt.

Zuschuss

Bezeichnet die über die für den Auftrag erforderliche Druckbogenzahl hinausgehende Papiermenge, die zum Einrichten (Rüsten) der Maschinen für den Fortdruck und die Weiterverarbeitung notwendig ist.

Zusetzen der Druckform

Druckfarbe und Papierstaub setzen nicht druckende Teile der Druckform zu und verursachen dadurch Tonwertveränderungen, besonders in gerasterten Dreivierteltönen und Tiefen.

Zwiebelfisch

Woher stammt der Begriff? Der Begriff „Zwiebelfisch“ stammt aus der Zeit des Bleisatzes, als die beweglichen Lettern (Buchstaben) aus Metall von Hand einzeln zu Worten, Zeilen und Absätzen zusammengesetzt wurden. Die Bezeichnung „Zwiebelfisch“ soll auf einen Fisch zurückgehen, der in der Frühneuzeit als minderwertig galt und deswegen für Satzfehler verwendet wurde. Eine Setzerei, der viele … Weiterlesen

Zwischenschnitt

Zwischen den einzelnen Nutzen auf einem Druckbogen ist ein zusätzlicher Materialstreifen notwendig, damit jedes Exemplar exakt auf Format beschnitten werden kann.

Zwischentitel

Bezeichnung für ein besonderes Blatt im Buch, das den Beginn eines neuen Abschnitts kennzeichnet.

Zylinder

Zylindrische Druckkörper, z.B. Plattenzylinder, Gummituchzylinder, Druckzylinder, die mit ihren Mantelflächen (Zylinderumfang) in einer mehr oder weniger breiten Druckzone zusammenwirken und Bildstellen der Druckform streifenweise (seriell = nacheinander) übertragen. Dazu ist ein bestimmter Anpressdruck erforderlich. Die Zylinderzapfen sind beidseitig in Zylinderlagern (Gleit- oder Wälzlagern) gelagert. Angetrieben werden die Zylinder durch Zahnräder (Zahneingriff).

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